Arch. Manuel Gschnell – „… mehr als nur Hülle“
Architekt Manuel Gschnell (*1986 in Meran, Südtirol) gehört mit seinem Büro “DEAR STUDIO” ohne Zweifel zu den kreativsten Vertretern in der Südtiroler Architektur-Szene. Gemeinsam mit seinem Partner Stefano Longo und einem zehnköpfigen Team realisieren sie extravagante Projekte, in welche sie ihre Expertise in den Disziplinen Design und Architektur gleichermaßen einfließen lassen.
Manuel Gschnell, sein Partner Stefano Longo und ihr zehnköpfiges Team sind unter dem Namen „DEAR STUDIO“ bekannt. Der Name „DEAR“ setzt sich aus den Begriffen „Design“ und „Architektur“ zusammen. Und der Definition des Begriffes „Design“ wird das DEAR Studio in jeder ihrer architektonischen Arbeiten gerecht. Ganz nach dem Motto „Form follows function“ setzen sie sich im Planungsprozess ihrer Projekte neben ästhetischen- vor allem auch mit sozialen, wirtschaftlichen und funktionellen Aspekten auseinander. Dies macht Manuel Gschnell in seinem Vortrag am Beispiel einiger ihrer Arbeiten deutlich.
Das Smarthotel Prinz Rudolf zum Beispiel wurde im Jahr 2020 neu erbaut. In der Konzeptionsphase waren geschichtliche Aspekte, gegenwärtige Marktanforderungen und die Eingliederung des Baukörpers in das bestehende Gelände die bestimmenden Faktoren. Besonders wichtig war den Architekten auch, soziale Treffpunkte zwischen den Gästen des Hotels und Gästen des dazugehörigen Campingplatzes zu schaffen. Dies wurde durch eine begehbare Grünfläche auf dem Hoteldach realisiert.
Als weiteres Beispiel stellt Gschnell das neu errichtete Progress Headquarter in Brixen vor. Hier wurde im Vorfeld der Planung der tägliche Betrieb genauestens analysiert. Räumliche Beziehungen zwischen Abteilungen wurden erörtert. Bewegungsflüsse des Personals wurden studiert und Entfernungen zeitlich erfasst. Anhand dieser Erkenntnisse wurden die verschiedenen Abteilungen im Gebäude angeordnet. Bis auf ein Büro sind alle Räumlichkeiten verglast und einsehbar, jedoch akustisch isoliert. Dies fördert die Arbeitsqualität durch eine gleichmäßige Belichtung und ein offenes Raumgefühl. Als Baumaterial dominiert Sichtbeton und präsentiert sich dem Besucher auf diese Weise auch als eines der wichtigsten Produkte der Progress Group.
Auch die bedeutende Rolle der Außenbeleuchtung thematisiert Gschnell. „Ein Gebäude verbringt die Hälfte seiner Lebenszeit bei Nacht, darum ist Außenbeleuchtung wichtig und soll den optischen Auftritt eines Baukörpers aktiv mitgestalten.“
Manuel Gschnell macht klar: Architektur ist mehr als nur ästhetische Hülle. Architektur beeinflusst soziales Leben und Erleben, Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Wohlbefinden.
Architekt Manuel Gschnell (*1986 in Meran, Südtirol) gehört mit seinem Büro “DEAR STUDIO” ohne Zweifel zu den kreativsten Vertretern in der Südtiroler Architektur-Szene. Gemeinsam mit seinem Partner Stefano Longo und einem zehnköpfigen Team realisieren sie extravagante Projekte, in welche sie ihre Expertise in den Disziplinen Design und Architektur gleichermaßen einfließen lassen.
Manuel Gschnell, sein Partner Stefano Longo und ihr zehnköpfiges Team sind unter dem Namen „DEAR STUDIO“ bekannt. Der Name „DEAR“ setzt sich aus den Begriffen „Design“ und „Architektur“ zusammen. Und der Definition des Begriffes „Design“ wird das DEAR Studio in jeder ihrer architektonischen Arbeiten gerecht. Ganz nach dem Motto „Form follows function“ setzen sie sich im Planungsprozess ihrer Projekte neben ästhetischen- vor allem auch mit sozialen, wirtschaftlichen und funktionellen Aspekten auseinander. Dies macht Manuel Gschnell in seinem Vortrag am Beispiel einiger ihrer Arbeiten deutlich.
Das Smarthotel Prinz Rudolf zum Beispiel wurde im Jahr 2020 neu erbaut. In der Konzeptionsphase waren geschichtliche Aspekte, gegenwärtige Marktanforderungen und die Eingliederung des Baukörpers in das bestehende Gelände die bestimmenden Faktoren. Besonders wichtig war den Architekten auch, soziale Treffpunkte zwischen den Gästen des Hotels und Gästen des dazugehörigen Campingplatzes zu schaffen. Dies wurde durch eine begehbare Grünfläche auf dem Hoteldach realisiert.
Als weiteres Beispiel stellt Gschnell das neu errichtete Progress Headquarter in Brixen vor. Hier wurde im Vorfeld der Planung der tägliche Betrieb genauestens analysiert. Räumliche Beziehungen zwischen Abteilungen wurden erörtert. Bewegungsflüsse des Personals wurden studiert und Entfernungen zeitlich erfasst. Anhand dieser Erkenntnisse wurden die verschiedenen Abteilungen im Gebäude angeordnet. Bis auf ein Büro sind alle Räumlichkeiten verglast und einsehbar, jedoch akustisch isoliert. Dies fördert die Arbeitsqualität durch eine gleichmäßige Belichtung und ein offenes Raumgefühl. Als Baumaterial dominiert Sichtbeton und präsentiert sich dem Besucher auf diese Weise auch als eines der wichtigsten Produkte der Progress Group.
Auch die bedeutende Rolle der Außenbeleuchtung thematisiert Gschnell. „Ein Gebäude verbringt die Hälfte seiner Lebenszeit bei Nacht, darum ist Außenbeleuchtung wichtig und soll den optischen Auftritt eines Baukörpers aktiv mitgestalten.“
Manuel Gschnell macht klar: Architektur ist mehr als nur ästhetische Hülle. Architektur beeinflusst soziales Leben und Erleben, Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Wohlbefinden.